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INTIMACY

Premiere: 18.05.2017

„Intimacy“, Stückentwicklung 


Ein Knall.  Mitten in der Stadt. Menschen fliehen. Ein Mann rennt. Er bleibt stehen. Er bittet um ein Glas Wasser, — sonst sagt er nichts. Eine Familie bittet den Mann zu sich, in ihre Wohnung. Der Mann ist ein Attentäter. Die Geschichte eines Mörders, der vom Akt der Gewalt so überwältigt ist, dass er mit der auseinander stiebenden Masse verschmilzt und zum Opfer seines eigenen Anschlags wird. Und die Geschichte einer Familie, die in den Flüchtenden nur hilfsbedürftige Opfer erkennt, aber nie einen hilfsbedürftigen Täter vermuten würde. Eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Ein Moment von Nähe zwischen Menschen in einer extremen Situation. Eine mögliche Geschichte der Gewalt als Protagonist ihrer eigenen Geschichte; Gewalt als ihr eigener Erzähler.

In „Intimacy“ werden diese Geschichten unter die Lupe genommen und sind Anlass, sich auf  physisch-experimentelle Art mit den Themen Menschlichkeit und Gewalt auseinanderzusetzen. Eine Meditation über das Moment der Zerstörung, über Willkür, Mitleid und Hilfsbereitschaft. INTIMACY

​

Mit: Sven Gey, Yotam Schlezinger, Pia Alena Wagner, Johanna Wieking

Künstlerische Leitung/Regie: Simina German

Text/Dramaturgie: Akin E. Åžipal

Sound/Musik: Yotam Schlezinger

Bühne/Kostüm: Anne Manss

Gefördert durch: Das Kulturbüro der Stadt Essen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Koproduktion: Maschinenhaus Essen

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